Montag, 19. Dezember 2011

Kurztrip nach London

Am 12. Dezember habe ich die letzte Prüfung für mein Bacc-Studium erfolgreich absolviert. Als kleines Geschenk hab ich mir eine kurze Reise nach London gegönnt.

Los ging es am 16. Dezember am Flughafen in Linz. Für Flug und Unterkunft sorgten meine 5 Mitreisenden (Quartier: Smart Hyde Park View Hostel, direkt neben dem Hyde Park). Der Rückflug war am 19. Dezember.

Ich nutzte den Trip vor allem um Sightseeing zu betreiben und versuchte die wichtigsten Sehenswürdigkeiten zu besuchen:

 Der Big Ben ist wirklich schön

An der Tower Bridge war es wirklich kalt zu dieser Jahreszeit :-)

Aber das coolste an London ist meiner Meinung nach das tolle U-Bahn System. Binnen einer halben Stunde ist man so ziemlich überall in London. Den Rest kann man locker zu Fuss laufen. Hier die U-Bahn Karte:

London ist wirklich teuer. Das mit abstand teuerste Bier hab ich im bekannten Trödelladen :-) Harrods getrunken:
6 Pfund für eine Halbe Bier ist wirklich kein Schnäppchen. Es entspricht gut sieben Euro. Dabei war die Bedienung sogar noch nichtmal freundlich. Man beachte ganz unten auf der Rechnung die "optional 12.5% service charge" die so gar nicht optional selbständig zur Rechnung ergänzt wurden...

Insgesamt kann ich sagen dass London immer wiedermal einen Kurzbesuch wert ist!

Ein paar Fotos (Handy-Qualität)

Mittwoch, 14. September 2011

Die Zeit und das Denken

Letzte Woche war ich vier Tage beim Workshop von Professor Zeilinger zum Thema "Die ZEIT und das Denken".Eingeladen waren 20 Studierende aus ganz Österreich. Das Thema ZEIT wurden von verschiedensten Blickwinkeln betrachtet: Physik, Biologie, Hirnforschung, Kunst, Philosophie usw.

Am Interessantesten war wohl der Austausch mit Studierenden und Absolventen verschiedenster Studienrichtungen. Mindestens genauso interessant war es mit bekannten Wissenschaftern über das Thema zu diskutieren.

Referent/innen
Prof. Dr. Wolf Singer Hirnforscher
Prof. Dr. Friedrich Barth Neurobiologe
Prof. Dr. Anton Zeilinger, Quantenphysiker
Prof. Dr. Günther Fleissner, Neurobiologe
Dr. Johannes Kofler, Quantenphysiker
Johannes Deutsch, Künstler



Herzlichen Dank nochmal an Professor Zeilinger für die einmalige Veranstaltung.

Montag, 29. August 2011

PV Anlage fertig

Endlich ist die Photovoltaik Anlage fertig. Heute tauschte die EnergieAG den alten Ferraris Zähler gegen einen neuen Einspeisezähler (AMIS). Der Elektriker (herzlichen Dank an Elektro Wallner) kümmerte sich um den fehlenden Anschluss des Wechselrichters an das Stromnetz. Gemeinsam wurde die Anlage offiziell in Betrieb genommen.

Das ganze Projekt wurde hier dokumentiert:
Projektdokumentation

Der alte Ferraris Zähler:


Der neue AMIS Zähler kann Bezug und Lieferung messen:



Elektro Wallner kümmerte sich um den korrekten Anschluss des Wechselrichters an das Stromnetz:


Dienstag, 23. August 2011

Android Anwendung für PV Anlage

Nun ist die Android Anwendung für mein Mobiltelefon fertig. Es handelt sich um eine verbesserte Version gegenüber der Anwendung für das Windrad.

Nun werden alle Daten per UDP Protokoll über das Netzwerk übertragen. Vorher verwendete ich das HTTP Protokoll welches wesentlich langsamer und aufwendiger für den Mikrocontroller ist. HTTP basiert auf dem TCP Protokoll welches auf Paketbestätigungen wartet und Verbindungen kontrolliert. Das Senden von statistischen Daten erfordert aber keine Kontrolle, somit ist das UDP Protokoll besser für derartige Datenübertragungen geeignet.

Ein Screenshot der Anwendung:


Montag, 22. August 2011

Temperaturabhängigkeit der Module

Heute haben wir probiert die Module etwas abzukühlen und die Leistungssteigerung zu beobachten. Dazu haben wir die Module von hinten mit dem Wasserschlauch mehrmals leicht abgespritzt. Die Zellentemperatur sank dabei um etwa 10 Grad (von 50 auf 40 Grad Celsius). Dadurch stieg die Leistung um ca. 50 Watt.

Bei allen 16 Modulen gemeinsam macht das somit ca. 5 Watt pro Grad Celsius Leistungsunterschied.


Dienstag, 16. August 2011

PV Anlage: Nachführung fertig, Module montiert

Seit Ende letzter Woche sind nun auch die Module montiert. Die Nachführung funktioniert. Sobald die EnergieAG den Zähler getauscht hat kann die Anlage in Betrieb gehen.






Montag, 8. August 2011

Update zur Photovoltaik Anlage

Endlich: mittlerweile steht der Mast und die Trägerkonstruktion. Ich gebe zu: ich habe den Arbeitsaufwand unterschätzt. Bisher stecken gut zwei Wochen Arbeit von zwei bis drei Personen in der mechanischen Konstruktion. Vor allem die Schweissarbeiten haben die meiste Zeit gekostet.

Hier ist der Rahmen zu sehen an dem die PV-Module befestigt werden:


Hier sieht man den Schaltschrank mit der eingebauten Steuerung:


Endlich steht die ganze Konstruktion. Leider wurde die Spindel zur Neigung beim Aufstellen beschädigt. Sie muss getauscht werden. Die Drehung funktioniert aber schon. Die Kabel sind nur notdürftig montiert um die Funktion zu testen.


Die halbfertige Anlage, im Hintergrund unser Windrad:



alle Fotos gibts hier

Donnerstag, 28. Juli 2011

PV Anlage nachgeführt: erste Arbeiten

Im Sommer soll an unserem Elternhaus eine Photovoltaik Anlage erbaut werden. Wir haben uns für eine selbstgebaute, nachgeführte Anlage entschieden. Module und Wechselrichter liegen schon bereit (2kWp), die Vorarbeiten für die Nachführ-Automatik sind nun fertig. Hier die ersten Zwischenergebnisse.

Ein Betonfundament mit 4 Kubikmetern hält den Masten:


Die Nachführ-Mechanik wurde zu Testzwecken vorerst aus Holz gebaut. Das ist einfacher und geht schneller. Später wird alles aus massivem Metall gefertigt.


Selbstverständlich ist auch die Elektronik Marke Eigenbau. Zur Anwednung kommt der Mikrocontroller ATmega1284P (Grundsystem: OpenMCP), ein Display, Internetanbindung per WLAN. Der Mikrocontroller berechnet den Sonnenstand (astronomisch) und führt die Anlage zur Soll-Position. Es wird einen Lichtsensor, mehrere Temperatursensoren und einen Joystick zur manuellen Steuerung geben. Alle Messwerte sollen ordentlich aufgezeichnet und dokumentiert werden.


Rechts im Bild (rosa Kästchen) ist der Drehsensor zu sehen. Dieser gibt mit Hilfe eines montierten Magneten ein zum Drehwinkel proportionales PWM Signal aus (Chip AS5040).


Die aktuelle Neigung wird durch Messung der Schwerkraft ermittelt. Dies erledigt ein XYZ-Beschleunigungssensor DC-SS009 von Sure Electronics.



Aktuell folgt die Konstruktion bereits der Sonne. Allerdings sind nun noch viele Feinarbeiten nötig bevor wir uns an die endgültige Konstruktion machen können.


Montag, 7. Februar 2011

Tesla Model S in Alpha Version erstmalig auf der Strasse

Tesla ist der Pionier punkto Elektroautos. Seit vielen Jahren beeindruckt der Sportwagen Tesla Roadster mit seinen unglaublichen Fahrleistungen. Seit mehreren Jahren wird an einem Mittelklassewagen namens Tesla-S gearbeitet. Im Jänner 2011 schaffte es Tesla erstmalig seine "Alpha" Version auf der Strasse zu testen.



Ich habe mir gerade eine Präsentation über den Aufbau des Tesla S angesehen. Man erkennt sofort dass sich dieses Auto völlig von bisherigen Autos unterscheidet:

  • eine perfekte Aerodynamik ist oberstes Ziel, trotzdem sieht das Auto wie ein schnittiger Mittelklassewagen aus
  • trotz enormer Akku-Kapazität bietet der Wagen sehr viel Innenraum (5 Personen plus 2 Notsitze im Heck)
  • der Akku ist völlig aerodynamisch am Fahrzeugunterboden angebracht
  • der Elektromotor ist extrem sparsam gemeinsam mit der Leistungselektronik direkt neben den Reifen angebracht, das schafft Platz und vermindert Verluste durch längere Kabelwege
  • die Akkus selbst werden automatisch temperiert damit eine lange Lebensdauer erreit wurd und bei verschiedenen Witterungsbedingungen auch gut funktionieren
In diesem Video wird der interessante Aufbau gezeigt: